12 Tipps, um die Zukunft zu gestalten

Der Kalender soll dir ein Umfeld bieten, in dem Veränderung Spaß macht und du Vorfreude auf ein besseres Morgen bekommst. Und trotzdem ist das Thema „Klimakrise“ eine Herausforderung auf allen Ebenen. Deshalb haben wir hier 12 Tipps für Zukunftsgestalter*innen zusammengestellt. Es sind Gedanken zu den Phasen der Auseinandersetzung mit dem Klimakrise. Manche hast du vielleicht schon durchlaufen. Andere warten noch darauf, erlebt zu werden. 

#1 Bewusstsein

Du wirst auf Aspekte oder Themen aufmerksam, die dir vorher nicht bewusst waren. Erlaube dir, dich damit auseinanderzusetzen, ohne dich für vergangenes Verhalten zu verurteilen.

#2 Verständnis

Du eignest dir Wissen an – über Ursachen, Zusammenhänge und Lösungen. Achte auf einen bewussten Umgang mit Medien. Konstruktive Berichterstattung, sorgfältige Recherche und lösungsorientierte Inhalte machen es leichter, ein schweres Thema zu verdauen.

#3 Selbsterkenntnis

Du erkennst, welche Rolle du selbst in der Klimakrise spielst. Wo du Teil des Problems bist und wo Teil der Lösung. Wofür bist du bereit, Verantwortung zu übernehmen? Es ist auch Teil des Prozesses, zu erkennen, für welche Dinge wir NICHT verantwortlich sind. Beispielsweise, weil wir uns in bestehenden Systemen und Infrastrukturen bewegen.

#4 Ursachenforschung

Du findest heraus, was dein Verhalten prägt. Welche Glaubenssätze und Gewohnheiten haben dich geformt? Welche Erzählungen und Systeme beeinflussen dein Verhalten? Verständnis ist der erste Schritt zur Veränderung.

#5 Erste Ziele

Bei welchen Themen ist es für dich realistisch, eine Änderung zu bewirken? Beginne mit einer Sache, die dir besonders leichtfällt. Klare Regeln und realistische Ziele erleichtern den Übergang zu etwas Neuem. 

#6 Dranbleiben

Erschaffe neue Routinen und ersetze damit alte Gewohnheiten. Sei nachsichtig, wenn es nicht auf Anhieb gelingt. Wandel ist anstrengend, und jeder Mensch hat andere Ressourcen und Umstände. Erlaube dir Ausnahmen, wenn du eine Pause brauchst.

#7 Erfolge

Die erste Reise ohne Flugzeug, ein pflanzenbasiertes Dinner, der Wechsel zu einer nachhaltigen Bank? Feier dich für deine Erfolge. Kleine Siege geben dir Selbstvertrauen und Motivation.

#8 Austausch

Du gehst mit anderen ins Gespräch und teilst deine Erfahrung? Dabei authentisch über deinen Weg zu sprechen ist viel besser, als Statistiken und Argumente aufzulisten. So wirst du zum inspirierenden Vorbild, statt zum strengen Lehrer.

#9 Klimaangst

Du lernst, mit der Angst umzugehen, sie zu akzeptieren und trotzdem handlungsfähig zu bleiben. Das kann auch bedeuten, dass du auch mal alles verdrängst, um langfristig durchzuhalten. niemand profitiert vom 24/7-Sorgenmodus.

#10 Hoffnung

Es ist nicht naiv, an eine bessere Welt zu glauben. Auch wenn alles sinnlos und der Kampf gegen die Klimakrise verloren scheint – Hoffnung ist ein hilfreicher Begleiter. Sie gibt uns die Energie, weiterzumachen.

#11 Netzwerke

Die meisten Menschen wollen mehr Klimaschutz. Verbinde dich mit Gleichgesinnten und forme starke Netzwerke. Gemeinsam ist der Weg leichter und wirkungsvoller.

#12 Normalität

Du bemerkst, dass sich deine Sicht auf die Welt verändert hat. Ebenso deine Gewohnheiten. Was früher absurd oder anstrengend erschien, ist plötzlich dein neues Normal. Der Weg zurück in die alte Welt ist keine Option mehr.